Die Fränkische Schweiz ist vor allem eines: Landschaft. Auf engem Raum drängen sich freistehende Felstürme, Tropfsteinhöhlen, enge Flusstäler und weite Hochflächen. Kaum eine Wanderung führt über ein paar Kilometer, ohne dass sich das Bild vollständig ändert.
🪨 Wie diese Landschaft entstand
Vor rund 150 Millionen Jahren lag hier ein flaches, warmes Meer. Aus seinen Schwammriffen wurde massiver Dolomitfels, aus dem feinen Schlamm dazwischen weicherer Kalkstein. Als sich das Land hob, wusch das Wasser den weichen Kalk heraus und ließ die harten Riffkerne stehen: die Felsnadeln und Felsburgen, die heute über den Tälern aufragen. Unter der Oberfläche löste dasselbe Wasser Klüfte, Dolinen und Höhlen. Deshalb führen viele Täler gar kein Wasser mehr, es versickert im Karst und tritt anderswo als Quelle wieder aus.
🗓 Wann am schönsten
Im Frühjahr blühen die Trockenrasen auf den Höhen, der Sommer gehört den Flusstälern und den kühlen Höhlen, der Herbst dem klaren Licht auf den Aussichtsbergen. Und im Winter, wenn Raureif an den Felsen hängt, hat man die schönsten Wege oft ganz für sich allein.
