Kaum eine Region in Deutschland ist so von Höhlen durchzogen wie die Fränkische Schweiz. Über tausend sind erfasst, und es kommen bis heute neue dazu, denn das Wasser arbeitet im löslichen Gestein einfach weiter. Die meisten sind enge Spalten für Forscher mit Helm und Seil, drei aber sind als Schauhöhlen ausgebaut. In allen herrschen ganzjährig etwa 9 °C, eine Jacke gehört also auch im Hochsommer ins Gepäck.
🕳 Die drei Schauhöhlen
- Teufelshöhle bei Pottenstein – die größte, mit gewaltigen Domen und mächtigen Tropfsteinsäulen.
- Sophienhöhle im Ailsbachtal – die schönste, mit schneeweißen Formationen.
- Binghöhle bei Streitberg – ein schmaler Flusshöhlengang mit filigranen Sinterfahnen.
🔦 Frei zugängliche Höhlen
Daneben stehen zahlreiche Höhlen ohne Führung und ohne Eintritt offen. Taschenlampe und festes Schuhwerk gehören dazu.
- Rosenmüllerhöhle und Oswaldhöhle bei Muggendorf, letztere mit zwei offenen Enden
- Ludwigshöhle – gegenüber der Sophienhöhle
- Riesenburg – die eingestürzte Ruine einer Höhle mit imposanten Felsentoren
