Auch die Fantaisie steht in Wilhelmines Erbe, wenn auch aus zweiter Hand: Geschaffen hat sie Wilhelmines Tochter, Herzogin Elisabeth Friederike Sophie. Nach ihrer gescheiterten Ehe mit dem Herzog von Württemberg kehrte sie nach Bayreuth zurück und baute sich ab 1761 in Donndorf bei Eckersdorf einen eigenen Rückzugsort, ganz im Geist der markgräflichen Gartenkunst, die ihre Mutter in Bayreuth begründet hatte.
🌳 Drei Epochen in einem Park
Das Besondere an der Fantaisie: Der Park vereint drei Stilepochen der Gartenkunst – verspieltes Rokoko, empfindsame Landschaftsgestaltung und historisierende Partien des 19. Jahrhunderts, die nach und nach über den Garten gelegt wurden.
🏛️ Gartenkunstmuseum
Im Schloss eröffnete die Bayerische Schlösserverwaltung im Jahr 2000 das erste Gartenkunstmuseum Deutschlands. Es erzählt die Geschichte der Gartenkunst vom 17. bis ins 19. Jahrhundert, mit Schwerpunkt auf Süddeutschland und Franken.
🕒 Besuch
Schloss und Park liegen in Donndorf, wenige Kilometer westlich von Bayreuth. Der Park ist frei zugänglich, das Museum zu den Öffnungszeiten der Schlösserverwaltung.