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St John's Fire

Zur Sommersonnwende sind diese Feuer weit verbreitet in der Fränkischen Schweiz. Bei geselligem Zusammensein wird der Tag ausgiebig mit dem Abbrennen eines großen Feuers gefeiert.

📜 Hintergrund

Die Feuer gehen auf einen uralten Sonnwendbrauch zurück, mit dem die Sommersonnenwende, der längste Tag des Jahres, gefeiert wurde. Die Kirche legte den Brauch auf den 24. Juni, den Johannistag, den Geburtstag Johannes des Täufers, daher der Name.

🔥 Brauch & Ablauf

In vielen Orten ziehen die örtliche Jugend von Haus zu Haus und sammeln Holz, oft mit einem alten Heischespruch; früher mit dem Handwagen, heute mit dem Traktor. Bei Einbruch der Dunkelheit wird der große Holzstoß entzündet, dazu gibt es Musik, etwas zu essen und geselliges Beisammensein. Mancherorts darf das Feuer traditionell nur anzünden, wer Johannes, Hans oder Hanna heißt.

📍 Wo

Bekannt ist zum Beispiel das Johannisfeuer in Bärnfels (Gemeinde Obertrubach), das seit Jahrhunderten gepflegt wird. Gefeiert wird meist am Samstag rund um den 24. Juni.